Wie bei "Prison Break": Mutter gräbt Tunnel, um Sohn aus dem Knast zu befreien

Manchmal wird Fiktion zur Wirklichkeit. So ist es in der Ukraine, wo die Mutter eines Gefängnisinsassen versuchte, ihn durch einen eigenhändig gegrabenen Tunnel zu befreien.

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In zahlreichen spannenden Serien und Filmen gibt es legendäre Fluchtszenarien. Prison Break ist da natürlich auch auf der Liste. Und es scheint, alles hätte die TV-Serie manche Häftlinge und ihre Familien auf dumme Gedanken gebracht. Denn eine 51-jährige Ukrainerin kam auf die Idee, einen Tunnel zu graben, um ihren Sohn zu befreien, der wegen Mordes zu lebenslänglich im Gefängnis sitzt. Und nein, das ist kein Scherz!

Haus in der Nähe der Haftanstalt

Um ihren Plan auszuführen, mietet die Frau ein Haus in der Nähe der Haftanstalt. Tagsüber bleibt sie im Haus, um nachts mit Hacken und Schaufeln graben zu gehen. Um nicht aufzufallen, fährt sie mit einem kaum hörbaren Elektroroller zur Grabungsstelle. Schließlich schafft sie es, einen 3 Meter breiten und mehr als 10 Meter langen Tunnel zu graben. Dieser führt bis unter das Gefängnis.

Allgemeine Überraschung

Einer der Gefängniswärter bestätigt dem ukrainischen Sender TNS: "Sie hatte eine Art Wagen, wie eine Sperrholzkiste auf kleinen Rädern, um die Erde abzutransportieren". Sie bewegte damit mehr als 3 Tonnen Erde. Die Neuigkeit verblüffte gelinde gesagt so einige Menschen. So etwa Serhey Pilnyansky, eine Ortsansässige, die von dem Sender interviewt wurde:

Diese Mutter war sorgfältig vorbereitet. Vielleicht war ihr Vater ja Bergarbeiter. Drei Meter breit zu graben muss sehr hart gewesen sein. Sie hatte ja keinen Bagger oder so etwas in der Art.

Schließlich wurde sie drei Wochen nach Beginn ihrer Grabungsarbeiten von der Polizei verhaftet.

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