Durch diesen erstaunlichen Trick konnte das Ungeheuer von Loch Ness bis heute überleben

Durch diesen erstaunlichen Trick konnte das Ungeheuer von Loch Ness bis heute überleben

Nessie, das Ungeheuer von Loch Ness, ist einfach nicht von Schottland wegzudenken und gehört sozusagen mit zum schottischen Kulturgut. Zwar sind bis heute noch keine reellen Spuren des Monsters und Beweise seiner Existenz auffindbar, doch seine Legende und ihr Geheimnis sind immer noch lebendig. 

Die Legende von Loch Ness

Die Legende von Loch stammt aus dem Mittelalter. Im 16. Jahrhundert, genauer gesagt im Jahre 565, soll ein irischer Mönch und Missionar, der Heilige Columban, einen Mann vor einem Seeungeheuer namens Nessie gerettet haben, das drohte, ihn zu verschlingen.

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Legende gehalten. Doch so richtig berühmt wird Nessie in den dreißiger Jahren. Zu dieser Zeit macht der Zirkusbesitzer Bertram Mills gerade in Schottland Halt. Dabei führt er seine Elefanten zum Trinken an den See.

Spaziergänger und Passanten, die noch niemals Elefanten zu Gesicht bekommen haben, sind vom Anblick dieser Tiere überrascht und überwältigt. Sie wollen ein Monster mit langem Hals am Ufer des Sees gesehen haben.

Der Zirkusbesitzer Bertram Mills wittert sofort eine Chance, daraus Profit für seinen Zirkus zu schlagen. Er stellt eine Belohnung für denjenigen aus, dem es gelingen sollte, das Ungeheuer von Loch Ness zu fotografieren.

Sein Angebot zieht unzählige Fotografen und Schaulustige an. Eine 1934 gemachte und im Daily Mail veröffentlichte Aufnahme lässt die Legende von Nessie, dem geheimnisvollen Seeungeheuer von Loch Ness, wiederaufleben.

Auch wenn es sich bei der Aufnahme aller Wahrscheinlichkeit nach um eine geschickte Fotomontage handelt, ist das Ungeheuer ab diesem Zeitpunkt nicht mehr vom See wegzudenken.

Wer oder was ist Nessie?

Vom Plesiosaurier, Stör, Riesenaal bis zum schwimmenden Holz... es gibt hier unzählige Hypothesen. Am häufigsten wird Nessie jedoch mit den äußeren Merkmalen eines Plesiosauriers dargestellt. Dieser Hypothese stellt sich entgegen, dass der See einer Kreatur von der Größe eines Plesiosauriers nicht die entsprechenden Lebens- und Überlebensbedingungen bieten kann. Die Morphologie des Plesiosauriers würde es der Kreatur nicht ermöglichen, den Kopf aus dem Wasser zu strecken.

Angesichts verschiedener Zeugenaussagen und Bisswunden vermuten die manche Wissenschaftler eher, dass es sich bei Nessie um einen riesigen Stör oder Wels handelt - Arten, die bis zu 300 Kilogramm schwer werden können und eine sehr hohe Lebenserwartung haben.

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Doch gibt es das Ungeheuer von Loch Ness nun wirklich oder nicht?

Wenn es hier auch kein prähistorisches Monster zu geben scheint, so ist die Fauna des Sees noch immer nicht ganz erforscht. Gewisse Anzeichen weisen darauf hin, dass es hier doch sehr große Kreaturen geben muss. Ein Projekt hat sich jetzt zum Ziel gesetzt, die DNA des Wassers zu untersuchen, um seine Biodiversität zu bestimmen. Wer weiß, vielleicht gelingt es ja doch noch, die Identität von Nessie zu bestimmen!

Maximilian Vogel
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