Schlagerstar Roland Kaiser auf's Gemeinste ausgetrickst: Das zieht heftige Folgen nach sich!

Schlagerstar Roland Kaiser auf's Gemeinste ausgetrickst: Das zieht heftige Folgen nach sich!

Cindy K. behauptet, todkrank zu sein - und ergattert ein Treffen mit Schlagerstar Roland Kaiser. Doch das ist noch längst nicht alles...

Als Ina Timmel ein Treffen zwischen Cindy K. und Roland Kaiser arrangiert, glaubt sie, einer todkranken Frau ihren letzten Wunsch zu erfüllen. Allerdings kommt alles ganz anders und ein riesiger Betrug ans Licht, wie die Bild berichtet.

Cindy K. trifft Roland Kaiser 

Auch interessant
Wenn du rot anläufst, wenn du Alkohol trinkst, musst du wirklich aufpassen!

Die Bundeswehrangestellte Ina Timmel aus Dresden lernt Cindy K. über eine Roland-Kaiser-Fangruppe auf Facebook kennen. Kurze Zeit darauf erfährt die 47-Jährige von der angeblichen Krebserkrankung der Frau: Demnach sei sie an einem Tumor an der Lendenwirbelsäule erkrankt, habe Metastasen in Kopf, Lunge und Bein. Einer der letzten Wünsche der todkranken Frau sei es, Roland Kaiser zu treffen. Also arrangiert Ina Timmel das Treffen, und nicht nur das: "Ich habe 12.000 Euro investiert, um Cindy zu betreuen, ihr zu helfen, ihre letzten Wünsche abzuarbeiten und ging mit ihr auf Reisen. Tagelang schob ich sie im Rollstuhl durch die Gegend", so die Bundeswehrangestellte aus Dresden.

Cindy K. stellt sich als Betrügerin heraus  

Als sich Cindy K. mit dem Attest einer Leipziger Ärztin einen Preisnachlass auf einem AIDA-Kreuzfahrtschiff ergaunern will, kommt der Betrug schließlich ans Licht: Ein Bordarzt hakt bei seiner Kollegin nach, der Schwindel fliegt auf und der Fall landet bei der Polizei. Gegenüber der Bild gibt die Krebs-Betrügerin ihre Masche offen zu: "Ja, das stimmt. Es tut mir alles so leid!" Auch Roland Kaiser ist erschüttert über diese Dreistigkeit: "Es ist wirklich sehr unschön, zu erfahren, dass sich jemand ein Treffen mit einem Künstler auf dem Rücken von wirklich hilfsbedürftigen Menschen erschleicht."

Ermittlungen gegen Cindy K. laufen  

Das gesamte Ausmaß des Betrugs ist bisher noch nicht abzuschätzen - die Ermittlungen gegen die Krebs-Betrügerin sind jedoch bereits in vollem Gange. Polizeisprecher Andreas Loepki erklärt: "Sollte sich der dann auf dem Rücken tatsächlich kranker Menschen ausgelebte Tatvorwurf bewahrheiten, wäre das Verhalten in besonderem Maße als taktlos, unmoralisch, verwerflich und und abstoßend zu brandmarken."

Maximilian Vogel
Weiterlesen
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen