Nach Küblböck: Neues Urlaubsdrama erschüttert AIDA-Passagiere!

Nach Küblböck: Neues Urlaubsdrama erschüttert AIDA-Passagiere!

Der mutmaßliche Suizid von Daniel Küblböck ist noch nicht verdaut. Da erschüttert ein erneutes Drama an Bord die Passagiere eines AIDA-Schiffes.

Nach dem Drama um Daniel Küblböck gibt es wieder Neuigkeiten von Bord der AIDA - und wieder handelt es sich dabei um schlechte Nachrichten.

Novovirus verwandelt Kreuzfahrt in Alptraum 

Gegenüber der Bild-Zeitung hat sich nun ein Passagier aus Berlin gemeldet, der von den schrecklichen Zuständen erzählt, nachdem der Norovirus, ein heftiger Magen-Darm-Infekt, an Bord der AIDAprima ausgebrochen ist. Auf dem Schiff, das insgesamt 1643 Kabinen und 17 Decks umfasst, seien rund 300 Passagiere von dem Virus betroffen gewesen. „Bei Ausflügen mit Bussen wurde immer wieder angehalten, weil sich Passagiere übergeben mussten“, berichtet der Urlauber. „Das Team aus nur zwei Ärzten war derart überlastet, dass extra ein Mediziner aus Berlin eingeflogen werden musste.“

Quarantäne für erkrankte Passagiere 

Haben sich Passagiere mit dem Virus angesteckt, mussten sie sich zunächst drei Stunden lang in einer Schlange warten, um ihren Namen auflisten zu lassen. „Danach nochmal etwa vier bis fünf Stunden auf dem Zimmer, bis der Arzt endlich kam. Er hatte zwei Minuten Zeit und hat Zäpfchen verteilt“, so der Berliner Passagier. Den Passagieren, die in ihren Kabinen bleiben mussten, wurde mit Mundschutz dann vom Personal Wasser und trockenes Brot gebracht. „Toller Urlaub“, beschwert sich der Kreuzfahrer, „und nicht ein Wort der Entschuldigung!“

Jähes Ende einer Kreuzfahrt 

Durch mehrere Briefe, die an den Passagiere ausgehändigt wurden, informierte die Crew die Gäste über die besondere Situation. Unter anderem hieß es darin: „Das Auftreten einiger Magen-Darm-Infekte gibt uns Anlass zur besonderen Aufmerksamkeit.“ Auch am Ankunftstag konnten sich die Passagiere auf Mallorca von der besonderen Situation überzeugen: Aufgrund einer gründlichen Reinigung mussten diese nämlich das Schiff vorzeitig verlassen. „Wir sollten bis zum Abflug in einer Finca untergebracht werden“, erinnert sich der Berliner Kreuzfahrer, „die wollten alle Kranken und Gesunde in dieselben Busse stecken. Wir haben uns auf eigene Kosten frühere Rückflüge besorgt.“

• Simon Nowak
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