Drei Gründe, warum Ronda Rousey die Königin der UFC ist
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Drei Gründe, warum Ronda Rousey die Königin der UFC ist

Ronda Rousey ist seit ihren Anfängen im Jahr 2013 die unumstrittene Königin der UFC. Gentside erklärt Ihnen die Gründe für ihren weltweiten Erfolg.

Eine Judokämpferin, die einen umhaut, ein sportlich-glamouröser Star der UFC und eine beispiellose Geschäftsfrau... es gibt zahlreiche Bezeichnungen, um die derzeit (oder sogar seit jeher) beste freie Kämpferin zu beschreiben und sie zeugen allesamt von den vielen Persönlichkeitsfacetten Ronda Rouseys.

Mit ihren 1,68 m ist diese Frau, die 'Rowdy' genannt wird, eine wahre Gigantin. Eine solche Menschenfresserin wie sie wurde in der UFC noch nie gesehen. Eine geborene Kämpferin, die die amerikanische Mixed Martial Arts-Liga schon lange erwartete, um einen Sport populär zu machen, der viel zu oft ausschließlich von Männern dominiert wird.

Olympische Medaille in Peking

Als Tochter einer ehemaligen Judoweltmeisterin hat Ronda ihre Erfahrungen auf den Tatamimatten der ganzen Welt gesammelt. Nachdem sie die Konkurrenz auf nationaler Ebene vernichtet hatte, indem sie mit gerade einmal 17 Jahren Champion der Vereinigten Staaten wurde, erobertete sie im Jahre 2004 den Juniorenweltmeistertitel. Der Stein kam also langsam ins Rollen. Dank ihres außergewöhnlichen Charakters, der aufgrund des Selbstmords ihres Vaters von einer harten Kindheit geprägt wurde - damals war sie gerade einmal 8 Jahre alt - überspringt Ronda Rousey einen Schritt.

Nachdem sie bei den Panamerikanischen Spielen 2007 gewann, durchlief sie bei den darauffolgenden Judo-Weltmeisterschaften einen perfekten Parcours und erlag erst im Finale der Französin Gévrise Emane. Im nachfolgenden Jahr gelang es ihr, bei den Olympischen Spielen eine Bronzemedaille zu gewinnen, womit sie zur ersten amerikanischen Judoka wurde, die es auf das Olympia-Treppchen geschafft hat.

Tatamimatten in Hollywood

Allerdings konnte sie mit ihrem Lieblingssport ihren Lebensunterhalt nicht bezahlen und Ronda wollte immer noch mehr. Sie entschied sich also, mit dem Judo aufzuhören und sich einer lukrativeren Kampfsportart zu widmen: den Mixed Martial Arts. Nach unermüdlichem Training verliefen ihre ersten Kämpfe im Jahr 2010 so gut, dass sie sich den Beinamen "The Armbar Assassin" errungen hat, zu Deutsch "Armhebel-Killer": eine Anspielung auf ihre Lieblingstechnik, um ihre Gegnerinnen zu bezwingen.

Seit ihrem Beitritt in die Ultimate Fighting Championship im Jahr 2013 hat die junge Frau die Konkurrenz so sehr überrollt, dass man ihr sogar schon Gegnerinnen in einer höheren Gewichtsklasse suchen musste. 12 Kämpfe, 12 Siege, alle, bevor der Kampf zu Ende gehen konnte - zurzeit ist sie die unangefochtene Meisterin der Liga.

Heute hat Ronda Rousey MMA-Fans der ganzen Welt in ihren Bann gezogen und sich sogar erlaubt, mehrfach im Kino aufzutreten (The Expandables 3, Fast and Furious 7, Entourage), und zwar... in Schlägerrollen ! Wie auf sie zugeschnitten.

Von Carina Levent
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