Ratten als Drogenschmuggler: So lassen sie eine halbe Tonne Marihuana von Polizeiwache verschwinden

Ratten als Drogenschmuggler: So lassen sie eine halbe Tonne Marihuana von Polizeiwache verschwinden

Nach dem Verschwinden von 540 Kilogramm Marihuana auf der Polizeiwache behaupten Polizisten, Ratten wären schuld daran. Neuerdings gelten sie auch als Verstecke. Was es damit auf sich hat, könnt ihr im Folgenden lesen.

Plötzlicher Rattenbefall?

Dieser Fall ereignet sich in Argentinien. Nach einer großen Razzia in der Hauptstadt Buenos Aires werden alle Drogen konfisziert und zur örtlichen Polizeiwache gebracht. Dann passiert etwas, was sich niemand auch nur hätte vorstellen können: Etwa 540 Kilogramm des Marihuanas verschwinden. Die für die Betäubungsmittel verantwortlichen Polizisten behaupteten, dass ein plötzlicher Befall von Ratten für das Verschwinden der Drogen verantwortlich sei.

Untersuchung 

Nach dem Verschwinden der Drogen wird nun gegen drei Polizisten ermittelt. Aus Sicherheitsgründen verlangt das Protokoll von jedem der Polizeibeamten, eine Bestandsaufnahme aller in der Asservatenkammer gelagerten Gegenstände vorzunehmen, damit der nächste für den Dienst zuständige Beamte überprüfen kann, dass nichts fehlt. So erkennt der Polizist Emilio Portero, dass mehr als eine halbe Tonne Marihuana einfach aus der Asservatenkammer verschwunden ist. Deshalb leitet er den Fall an die Abteilung für interne Ermittlungen der Polizeistation weiter, die eine Untersuchung veranlasst. 

Es wird festgestellt, dass drei der für die Inventur verantwortlichen Beamten die Zählung nicht durchgeführt haben. Darum wird eine Untersuchung des Falls veranlasst, um herauszufinden, wohin die Drogen verschwunden sind. Die drei Beamten haben laut Die Welt alle die gleiche Aussage: Ratten haben die 540 Kilogramm Marihuana gefressen.

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Die Geschichte hat die für die Ermittlungen verantwortlichen Beamten jedoch nicht überzeugt. Laut der lokalen Zeitung El Patagónico besagt das vom Sicherheitsministerium geforderte Gutachten, dass die Drogen sehr trocken gewesen sind und wegen der großen Menge, die von den angeblichen Ratten aufgenommen wurden, wären einige sicherlich gestorben. Am Tatort werden jedoch keine toten Tiere gefunden. Es wird auch behauptet, dass es ein echtes Bataillon von Ratten gebraucht hätte, um eine so große Menge an Cannabis zu konsumieren, aber es gibt weit und breit keine Anzeichen von lebenden oder toten Ratten. Eine weitere Aussage ist, dass Tiere diese Art von Pflanzen nicht konsumieren. Es besteht der Verdacht, dass die Polizisten die enorme Menge an Drogen illegal weiterverkauft haben. 

In London sind sie Drogenschmuggler

Ein anderer ungewöhnlicher Fall ereignet sich in London. Hier werden Ratten zu Drogenschmugglern oder genauer gesagt zum Drogenschmuggel missbraucht. Tote Ratten wurden mit Mobiltelefonen und Aufladegeräten, SIM-Karten, Zigarettenpapier, Marihuana und Droge Spice gefüllt und wieder zugenäht. mit diesen verbotenen Gegenständen wurden sie über einen Gefängniszaun geworfen... 

• Maximilian Vogel
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