Nordkorea: Schwester von Kim Jong-un droht den USA
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Nordkorea: Schwester von Kim Jong-un droht den USA

Von Alma Feliz
Letzte Änderung

Kim Yo-jong, die Schwester des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-un, hat der neuen Biden-Regierung eine ernste Warnung ausgesprochen. Am 16. März geben die staatlichen Nachrichten Nordkoreas diese wieder.

Die Botschaft soll unmissverständlich sein. Die Staatszeitung des nordkoreanischen Regimes, Rodong Sinmun, veröffentlicht am 16. März eine Erklärung der Schwester des Staatschefs Kim Jong-un.

Darin greift sie die Vereinigten Staaten direkt an, die seit letzter Woche zusammen mit Südkorea gemeinsame Militärübungen auf der asiatischen Halbinsel durchführen.

Diese erste Warnung richtet sich an die neue Biden-Regierung und wird zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, als die neuen amerikanischen Verteidigungs- und Außenminister gerade Tokyo und Seoul einen Besuch abstatten.

30.000 amerikanische Soldaten in Südkorea

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind nicht weniger als 28.500 US-Soldaten in Südkorea stationiert. Sie sollen insbesondere Seoul im Falle eines Angriffs aus dem Norden beschützen.

Die USA und Südkorea, die militärische Verbündete sind, führen seit letzter Woche gemeinsame militärische Übungen durch. Das wird in Pjöngjang als Vorbereitung für eine Invasion wahrgenommen.

"Wenn man ruhig schlafen möchte..."

Die Wortwahl ihrer Nachricht ist alles andere als zurückhaltend. Die Schwester des nordkoreanischen Staatschefs erteilt "der neuen amerikanischen Regierung, die über unserem Land einen Pulvergeruch ausbreiten möchte, einen Ratschlag":

Wenn man während der kommenden vier Jahre [Dauer der Amtszeit Joe Bidens, AdR.] ruhig schlafen möchte, hält man sich besser zurück, als gleich bei der ersten Gelegenheit Stunk zu machen.

Es ist das erste Mal, dass Nordkorea, dessen Besitz von Atomwaffen und Durchführen von Atomtests allgemein bekannt ist, den neuen US-Präsidenten ins Visier nimmt, ohne ihn direkt zu nennen.

Auch zu Trumps Zeiten hat Südkorea gemeinsam mit den USA Militärübungen durchgeführt, mit dem Ziel, Nordkorea davon abzuschrecken, weiterhin Raketenversuche und Atomtests durchzuführen.


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