Junge Frau tritt in Nebel, dann krümmt sie sich vor Schmerzen

Junge Frau tritt in Nebel, dann krümmt sie sich vor Schmerzen

Eine junge Frau aus Russland verlässt gerade einen Nachtclub, als sie, wie sie glaubt, in Nebel tritt - doch als sie erkennt, worum es sich tatsächlich handelt, ist es bereits zu spät...

Kate Komleva aus Russland will gerade in ihrer Heimatstadt Jekaterinburg, Russland, einen Club verlassen, als sie vermeintlich Nebel auf dem Boden erblickt. Als sie jedoch hineintritt, verliert sie in der Folge acht von ihren zehn Zehen, wie die Daily Mail berichtet.

Gar kein Nebel 

Als sie den Club verlässt, explodiert auf ihrem Nachhauseweg ein Rohr. Die mittlerweile 28-Jährige hält den Dampf aus dem kaputten Rohr fälschlicherweise für Nebel und tritt, die Füße lediglich in High Heels, hinein. Sofort spürt sie einen derart "brennenden Schmerz", dass Komleva direkt "in einen Schockzustand gerät" und sie sogar denkt, sie müsse sterben.

Ihr Körper wird durch den heißen Wasserdampf zu 30 Prozent mit Verbrennungen bedeckt, sie muss anschließend 57 Tage im Krankenhaus bleiben. In den nächsten zwei Jahren werden an ihren Verbrennungen insgesamt 20 Operationen durchgeführt, bei denen die Ärzte unter anderem acht ihrer Zehen und abgestorbene Haut an den Fußsohlen entfernen.  

Angst vor ihren "neuen" Füßen 

"Ich hatte so viel Angst, meine Füße ohne die Verbände anzusehen", erinnert sich die Blondine heute zurück. "Ich habe ein paar Freunde zu mir nach Hause eingeladen, die Champagner mitbrachten, und wir hatten einen Countdown, bis wir meine neuen Füße enthüllten."

Der jungen Frau werden zunächst nur vier Zehen entfernt, bevor sie sich für eine weitere Amputation entscheidet, um die Schmerzen an ihren Füßen zu lindern. "Über ein Jahr später bat ich einen Arzt in Deutschland, die anderen vier Zehen an meinem linken Fuß zu entfernen", erklärt sie.

Trotz allem fühlt sie sich glücklicher als je zuvor 

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Anschließend verbringt Komleva die nächsten zwei Jahre in und außerhalb von Spezialkrankenhäusern in Moskau, Deutschland und Israel, wo sie zahlreiche Haut- und Muskeltransplantationen erhält. Trotz allem, was sie durchgemacht hat, besteht sie darauf, jetzt glücklicher zu sein als jemals zuvor.

"Vor dem Vorfall hatte ich keine Ambitionen, aber jetzt bin ich glücklicher und entschlossen, mein Leben in vollen Zügen zu genießen", erklärt sie. Und weiter: "Ich habe ein Buch geschrieben, bin viel gereist und wurde sogar gebeten, mit Nike zusammenzuarbeiten."

Sie resümiert: "Wenn jemand sagt, ich könnte die Zeit zurückdrehen, damit dieser Unfall nicht passiert, würde ich das ablehnen, da ich jetzt viel glücklicher bin. Die Nacht, in der mein Körper zu 30 Prozent verbrannt wurde, hat mir klar gemacht, dass das Leben ein Geschenk ist."

Maximilian Vogel
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