Mette-Marit av Norge & Haakon Magnus av Norge -2 © Photo by Frankie Fouagnthin on Wikimedia Commons — https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mette-Marit_av_Norge_%26_Haakon_Magnus_av_Norge_-2.jpg
Veröffentlicht am 16/09/2026 um 12:30 von der Redaktion

„Die Norweger haben kein Vertrauen in sie“: Königin Mette-Marit kämpft mit ihrem Start als Königin

Nach dem Tod von König Harald V. erlebt Norwegens neue Königin Mette-Marit einen sehr stürmischen Start in ihre neue Rolle. Die ersten Wochen ihrer Regentschaft werden von Zweifeln, Schlagzeilen und skandalösen Altlasten überschattet.

Kaum war König Harald V. Ende August verstorben, wurde sein Sohn Haakon am 1. September offiziell zum König ausgerufen. Damit rückte Mette-Marit, 53, zur Königin an seiner Seite auf. Doch der Einstand fiel alles andere als glänzend aus, wie eine aktuelle Umfrage der norwegischen TV 2 zeigt: Lediglich 35 Prozent der Norwegerinnen und Norweger geben an, Vertrauen in Mette-Marit zu haben. Ihrer Tochter Ingrid Alexandra (22) trauen dagegen satte 73 Prozent „großes oder ziemlich großes Vertrauen“ zu. Ein deutliches Signal, das im Palast nicht überhört werden dürfte. Die Enthüllung dieser Zahlen schlägt in den Medien hohe Wellen, viele Beobachter erinnern daran, wie beliebt das norwegische Königshaus noch unter Harald V. war. Nun scheinen alte Belastungen und neue Unsicherheiten das Bild der Monarchie zu prägen. Für viele Norwegerinnen und Norweger stellt sich die Frage, wie gut das Land auch auf die neue Generation vorbereitet ist. Die Aufmerksamkeit, die besonders Mette-Marits beruflichem und persönlichem Umfeld seit ihrem Amtsantritt geschenkt wird, sorgt für zusätzliche Anspannung – sowohl bei offiziellen Anlässen als auch im ganz privaten Familienleben. Vor den Palasttoren brodelt die Diskussion über die wahre Stärke und Perspektive der norwegischen Monarchie. Manche hoffen noch, dass sich Mette-Marit mit der Zeit besser in ihre Rolle einfindet, andere sehen schon jetzt Ingrid Alexandra als die zukünftige starke Frau auf dem Thron. Vergleiche zum Umgang mit anderen Königsfamilien in Europa machen die Runde.

Vertrauenskrise und alte Skandale belasten das Image

Mette-Marit steht aktuell gleich mehrfach in der Kritik. Ihr gesundheitlicher Zustand, insbesondere nach einer Lungentransplantation im Juni 2026, sorgt für Unsicherheit in der Öffentlichkeit. Kommentatoren fragen offen, ob sie mit einer chronischen Lungenfibrose überhaupt den Anforderungen als Königin gewachsen ist. Gleichzeitig haftet ihr das Stigma alter Verbindungen an: Ihr Verhältnis zum inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) wurde immer wieder hervorgehoben. Für diese Bekanntschaft hat sie sich öffentlich entschuldigt. Das Verhältnis zu ihrem Sohn Marius Borg Høiby (29) wird durch einen laufenden Prozess zusätzlich getrübt. Die gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsvorwürfe werfen auch auf Mette-Marit und die gesamte Königsfamilie einen langen Schatten. Besonders die Medienpräsenz um Epstein lässt viele skeptisch auf Mette-Marit blicken. Auch der Umgang mit den Vorwürfen gegen Marius Borg Høiby wird von Teilen der Öffentlichkeit stark kritisiert: War das Krisenmanagement der Königsfamilie zu defensiv? In Talkshows und sozialen Netzwerken wird lebhaft debattiert, ob sich Vertrauen zurückgewinnen lässt, wenn so viele Schatten der Vergangenheit nachwirken. Hinzu kommen Sorgen um die Belastbarkeit der Königin: Immer wieder steht ihre Lungenkrankheit im Fokus, viele Menschen fragen sich, ob Mette-Marit wirklich auf Dauer eine Vorbildfigur für das Land sein kann. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten – die nächsten Monate dürften entscheidend sein.

Jugend schlägt Erfahrung: Prinzessin Ingrid Alexandra gewinnt

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Während Mette-Marit nur 35 Prozent Zustimmung erreicht, steigt die 22-jährige Ingrid Alexandra als Hoffnungsträgerin der Monarchie auf. „Die Norweger haben kein Vertrauen in sie“, titelte Bild im Anschluss an die Umfrage. Auch in den Kommentaren bei TV 2 wird deutlich: Die junge Prinzessin genießt breite Sympathien und scheint für die Zukunft als Monarchin bestens aufgestellt. Viele Norwegerinnen und Norweger verbinden mit der jungen Thronfolgerin einen Neuanfang, der frischen Wind in die Monarchie bringen könnte. Ihr moderner Auftritt und ihr unkompliziertes Auftreten werden häufig gelobt. Beobachter weisen darauf hin, dass Ingrid Alexandra von den Fehlern der vergangenen Generationen lernen und ein positives Image verkörpern könnte. Im Gegensatz zu Mette-Marit wirkt sie bislang unbelastet von größeren Kontroversen, was ihr einen klaren Bonus in der öffentlichen Wahrnehmung verschafft. Für Kenner des norwegischen Königshauses steht fest: Wird es in der Zukunft zu einem Generationswechsel kommen, sind die Hürden für Ingrid Alexandra offenbar deutlich niedriger.

Kann Mette-Marit Norwegens Herz noch gewinnen?

Harte Zeiten für die Königin: Nicht nur gesundheitlich, auch im Ansehen muss Mette-Marit sich behaupten. Die aktuellen Zahlen lassen daran zweifeln, ob sie das norwegische Volk noch von sich überzeugen kann. Selbst im Palast fragt man sich wohl: Wird Ingrid Alexandra eines Tages auf weniger Widerstand treffen, wenn sie den Thron übernimmt? Offen bleibt, wie sehr sich die Stimmung im Land noch wandeln kann – oder ob das Vertrauen dauerhaft verloren gegangen ist. Insider aus dem Umfeld der Königsfamilie berichten, dass intern intensiv über Strategien zur Imagekorrektur nachgedacht wird. Könnte Mette-Marit mit sichtbarem Engagement und persönlicher Nähe doch wieder Pluspunkte sammeln? Die kommenden öffentlichen Auftritte und das Verhalten der Königin dürften entscheidend sein für ihre Akzeptanz. Eine stabile Monarchie braucht Rückhalt im Volk – ob Mette-Marit dieses Ziel noch erreichen kann, bleibt spannend.

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Verwendete Quelle:

Königin Mette-Marit: Umfrage-Klatsche nach Amtstantritt in Norwegen