Schumis Sturz: Eine Kamera filmte die Katastrophe mit!

Schumis Sturz: Eine Kamera filmte die Katastrophe mit!

Am 29. Dezember 2013 passiert das schreckliche Unglück: Michael Schumacher wird bei einem Ski-Unfall schwer verletzt und kämpft fortan um sein Leben - eine Kamera filmt das tragische Ereignis detailgenau mit.

Schumis Unfall jährt sich jetzt zum fünften Mal - auch wenn seine Familie noch immer ein Geheimnis um seinen derzeitigen Gesundheitszustand macht, kommt ein Detail ans Licht: Die Aufnahmen der Helmkamera von Schumis Sturz sind im Besitz seiner Frau Corinna, wie die Bild berichtet.

Das geschah am Unfalltag

Auch interessant
Wenn du rot anläufst, wenn du Alkohol trinkst, musst du wirklich aufpassen!

Am 29. Dezember 2013 bricht Michael Schumacher mit Sohn Mick und einigen Bekannten von seinem Ferienhaus in Méribel auf, um den herrlichen Tag zum Skifahren zu nutzen. Ziel der Truppe ist die mittelschwere rote Strecke "Chamois" in etwa 2300 Metern Höhe. An einer Stelle teilt sich die "Chamois"-Strecke und mündet in die leichtere "Biche"-Piste. Dazwischen befindet sich ein Feld mit vielen Steinen, das normalerweise keine Gefahr darstellt, da diese unter tiefem Schnee begraben liegen. An jenem Tag jedoch hat es nur wenig geschneit, doch durch den Schnee der vorherigen Nacht sind manche Steine trotzdem verdeckt - eine fatale Mischung.

Der Schutzhelm zersprang sofort

Das Unvermeidliche geschieht: Schumi verliert nach einer Kollision mit einem Stein die Kontrolle, wird durch die Luft gewirbelt und schlägt ziemlich genau 10,40 Meter unterhalb des ersten Steins mit der rechten Kopfseite ungebremst auf einem zweiten Stein auf. Der Aufprall ist dermaßen heftig, dass sein Schutzhelm sofort zerspringt, die am Helm befestigte Go-Pro-Kamera läuft weiter - sie hat den gesamten Hergang aufgezeichnet. Für die Rekonstruktion des Unfalls ist die Kamera wichtiges Beweismaterial, nach der Auswertung durch die Staatsanwaltschaft wird diese der Familie Schumacher wieder zurückgegeben. 

Die Stunden nach dem Unfall

Wenige Minuten nach dem Unfall kümmern sich Bergretter um Schumi, seine Begleiter haben diese alarmiert. Als die Retter eintreffen, gehen sie noch von einer normalen Kopfverletzung aus - Schumi ist zu diesem Zeitpunkt noch bei Bewusstsein, versucht sogar zu sprechen. Im Helikopter verschlechtert sich sein Zustand jedoch, er muss beatmet werden. Die Rettungskräfte bringen den Patienten zunächst in das näher gelegene Krankenhaus Albertville-Moutiers, doch die Ärzte entscheiden sofort, dass er in eine Spezialklinik gebracht werden muss. Der Heli hebt erneut ab - diesmal mit dem Ziel Grenoble. Es folgen zwei Ops: Eine am Unfalltag und eine am Tag danach. Am Tag darauf gibt es in einer Pressekonferenz zum ersten Mal Auskunft zum Zustand des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters. Seitdem bangt seine Familie und seine Fangemeinde jeden Tag um Schumis Leben. Seit dem 9. September 2014 ist die Formel-1-Legende wieder in Gland in der Schweiz, wo er seine Reha von zuhause aus fortsetzt. 

Feline Daniel
Weiterlesen
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen