Nico Rosberg über Zeit mit Schumi: "Sie haben sich einen Dreck für mich interessiert"
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Nico Rosberg über Zeit mit Schumi: "Sie haben sich einen Dreck für mich interessiert"

Nico Rosberg und Michael Schumacher sind von 2010 bis 2012 Teamkollegen bei Mercedes - doch die Zusammenarbeit der beiden Formel 1-Piloten sei nicht immer positiv gewesen, wie Rosberg jetzt zugibt...

Nicht nur von Jean Alesi gibt es in letzter Zeit Kritik an Michael Schumacher, sondern auch Nico Rosberg rechnet jetzt mit der Rennfahrer-Legende ab. In seinem Podcast Beyond Victory spricht der 36-Jährige über seine Zeit im Team mit Michael Schumacher - und lässt dabei kein gutes Haar an seinem damaligen Teamkollegen.

Probleme zu Beginn der Karriere

So sei es laut Rosberg zu Beginn seiner Karriere als Rennfahrer zu Problemen gekommen - der Grund dafür soll Rennfahrer-Legende Michael Schumacher gewesen sein. Im Gespräch mit Claire Williams, Tochter von Frank Williams und stellvertretende Teamchefin des Formel-1-Rennstalls Williams, wird deutlich, dass Rosberg sich anfangs unfair behandelt gefühlt hat.

Laut Rosberg sei dieser bei den Strategie-Meetings deutlich zu kurz gekommen, wie er findet: "Sie haben sich einen Dreck für mich interessiert", macht der 35-Jährige seine Haltung klar und ergänzt: "Ich übertreibe hier etwas. Aber selbst meine eigene Strategie wurde mehr mit Michael als mit mir diskutiert."

Rosberg: Offene Kommunikation als Weg zum Erfolg

Rosberg weiter: "Sie haben es nicht böse gemeint. Es lag einfach daran, dass 'Gott' im Raum saß. Michael Schumacher war Gott." Gegen einen Schumacher sei Rosberg damals nur ein "kleiner Kerl" gewesen, der bei Weitem nicht die Erfolge vorweisen konnte, wie ein Schumacher es tat.

Doch statt sich damit abzufinden, entdeckt Rosberg eine neue Strategie: Er spricht das Problem offen an und fordert "genau die gleiche Aufmerksamkeit wie Michael Schumacher" - mit Erfolg: Seine Forderungen fruchten bei den Verantwortlichen der Silberpfeile und fortan beziehen sie den jungen Rennfahrer in die Gespräche mit ein. Rosberg sei schließlich gestärkt aus der Situation hervorgegangen und habe gelernt wie wichtig „offene Kommunikation“ sei.

Von Feline Daniel
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