Neue Details zur Klinik-Behandlung von Michael Schumacher

Neue Details zur Klinik-Behandlung von Michael Schumacher

Nach seinem Aufenthalt in einem Pariser Krankenhaus gibt es jetzt Neuigkeiten von der Formel-1-Legende Michael Schumacher. Wie es scheint, wurde dieser schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen.

Am 9. September 2019 wird Michael Schumacher ins Pariser Krankenhaus Georges Pompidou European Hospital eingeliefert. Die Tatsache, dass er dort behandelt wird, deckt eine französische Zeitung auf. Journalist Jean-Michel Décugis, der für Le Parisien arbeitet, gibt in einem Interview mit dem Sender BFM TV nun Details zum Aufenthalt des ehemaligen Rennfahrers.

Gründliche Planung

Im Interview verrät der französische Journalist, dass Michael Schumacher das Krankenhaus längst schon wieder verlassen habe. Wie es scheint, hat der Franzose eine Quelle aus dem engen Kreis der Familie oder des Krankenhauses, die ihn genau darüber informiert hat, wann der ehemalige Formel-1-Pilot nach Paris transportiert werden und in wessen Hände er sich begeben würde.

Da Le Parisien weiß, an welchem Tag Schumacher seine Behandlung antritt, positioniert die Zeitung einen Reporter auf der Station von Professor Philippe Menasché, der in dem Krankenhaus als Herzchirurg arbeitet. Immer, wenn dieser das Büro verlässt, folgt der Journalist ihm und bekommt so den Moment mit, in dem Michael Schumacher ins Krankenhaus eingewiesen wird.

Abgeschirmt

Die Familie Schumacher versucht alles, um Michael Schumacher vor neugierigen Blicken zu schützen und so verwundert es nicht, dass der Journalist das Rennidol nicht zu Gesicht bekommt. Weder sein Gesicht noch seinen Körper habe sein Kollege sehen können, behauptet Jean-Michel Décugis.

Das Einzige, was er sagen kann, ist, dass Schumacher liegend transportiert wird. Sicherheitskräfte des Krankenhauses und der Familie des Ex-Rennfahrers sorgen dafür, dass dieser hermetisch vor den Blicken anderer abgeschirmt wird.

Darauf angesprochen, ob der Journalist etwas über Schumachers Behandlung wisse, sagt dieser nur:

Über die Behandlung von Schumacher herrscht grosses Rätselraten. SIe ist anscheinend geheim und wahrscheinlich experimentell.

Inwiefern Schumachers Behandlung als wirklich experimentell eingestuft werden kann, darüber lässt sich streiten. Die Versuche, die Menasché auf seinem Spezialgebiet anstellt, werden offiziell nur an Tieren getestet.

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Er scheint allerdings zu wissen, dass Schumacher Infusionen mit Stammzellen bekommt, die sich in dessen Körper verteilen, um nicht nur die Entzündungswerte im Körper generell zu senken, sondern insbesondere denen im Gehirn des ehemaligen Sportstars, da dieses von seinem Skiunfall besonders beeinträchtigt sei.

Er weiß ebenso, dass Schumacher schon im Juli zu einer Behandlung eingewiesen werden sollte, die Reise aber aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht antreten konnte. Sehr viel genauere Informationen wird man wohl auch in den nächsten Wochen oder Monaten nicht erhalten, es sei denn, fremde Menschen äußern sich wieder einmal zu seinem Zustand.

Simone Haug
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