Krafttraining: Die 5 häufigsten Verletzungen und wie sie sich vermeiden lassen

Verletzungen während des Krafttrainings kommen immer wieder vor - sowohl im Fitnessstudio als auch bei sich zu Hause, wie das zurzeit der Fall ist. Wir machen euch auf die fünf häufigsten Verletzungen aufmerksam und geben euch Tipps, wie ihr sie vermeiden könnt.

Krafttraining: Die 5 häufigsten Verletzungen und wie sie sich vermeiden lassen
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Krafttraining: Die 5 häufigsten Verletzungen und wie sie sich vermeiden lassen

Wenn man sich und seinem Körper etwas Gutes tun will und die Möglichkeiten hat, Krafttraining und Sport zu betreiben, auch bei sich zu Hause, kann es vorkommen, dass man Fehler beim Training macht oder sich Verletzungen zuzieht, von denen man die meisten jedoch vermeiden könnte. Hier sind die fünf häufigsten Verletzungen:

Schmerzen im unteren Rücken

Sehr häufig sind Schmerzen im unteren Rücken, die von einer schlechten Haltung oder einer schlechten Ausführung bestimmter Bewegungen herrühren. Auch zu schwere Gewichte können zu derartigen Schmerzen führen.

Damit ihr euch nicht den Rücken verletzt, solltet ihr eure Wirbelsäule stärken. Besonders gut eignen sich dafür Übungen wie das Oberkörperheben. Achtet auch immer auf eine richtige Haltung, selbst im Büro oder beim Schlafen.

Muskelriss im Oberschenkel

Diese Art der Verletzung kommt vor allem in Sportarten vor, die explosive Bewegungen des unteren Körpers erfordern. Zu einem Riss kommt es meist dann, wenn die Muskeln zu heftig beansprucht werden.

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Beim Muskelriss im Oberschenkel ist ein Gang zum Physiotherapeuten unumgänglich. Cecilie_Arcurs / Getty Images

Um einen Riss der Oberschenkelmuskulatur zu vermeiden und so heftige Schmerzen zu verhindern denkt daran, euch gut aufzuwärmen und eure Beine zu dehnen, bevor ihr loslegt. Sonst kann es schnell mal passieren, dass ihr 2-6 Wochen gar keinen Sport mehr machen könnt.

Die Sportlerhernie

Von dieser Verletzung können unterschiedliche Muskeln betroffen sein: die Oberschenkel, das Becken oder die Sehnen in der Leistengegend. Ausgelöst werden diese Verletzungen durch laterale Bewegungen, meist durch eine Überdehnung der Muskeln in dieser Körperregion.

Um Sportlerhernien zu vermeiden, sollte man auf dynamisches Dehnen und Übungen mit Widerstandsbändern setzen. Außerdem sollte man sich auf die innere Stärkung der Hüften und Oberschenkel konzentrieren.

Entzündung der Rotatorenmanschetten

Dieser Bereich der Schulter ist oft Opfer von Entzündungen aufgrund der häufigen Wiederholung bestimmter Bewegungen oder mangelhafter Ausführung (zum Beispiel beim Bankdrücken). Die Rotatorenmanschetten setzen sich aus vier Muskeln und Sehnen zusammen, die Bewegungen in alle Richtungen ermöglichen. Also seid besser vorsichtig.

Um zu vermeiden, dass man mehrere Wochen gar keinen Sport machen kann, sollte man die Belastbarkeit der Schultern mit Widerstandsbändern stärken. Wenn ihr euren Oberkörper trainiert, achtet außerdem besonders gut auf die richtige Ausführung der Übungen.

Schmerzen im Nacken

Eine weitere sehr geläufige Verletzung, die man sich im Fitnessstudio zuziehen kann, sind Schmerzen im Nacken. Wie auch bei Schmerzen im Knie, leidet der Nacken unter dem Druck auf die Muskeln und Gelenke, die ihn umgeben. Am häufigsten rührt es von den Unterarmen und Handgelenken her.

Denkt also daran, vor jeglichen Übungen, die die Hände miteinbeziehen, eure Handgelenke gut aufzuwärmen. Hilfreich kann auch ein Nackengurt sein. Oder ihr stärkt eure Nackenmuskulatur mit einfachen Übungen.

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