Conor McGregor analysiert erstmals seine Niederlage gegen Khabib Nurmagomedov

Conor McGregor analysiert erstmals seine Niederlage gegen Khabib Nurmagomedov

Conor McGregor äußert sich erstmals zu seiner schlechten Leistung bei der UFC 229 gegen Khabib Nurmagomedov. Eine ehrliche und detaillierte Analyse auf Instagram.

Nach zwei Jahren Abwesenheit durfte man sich fragen, in welcher Form Conor McGregor wohl gegen Khabib Nurmagomedov zurückkommen würde. Die Antwort: Seine Leistung war nicht gut genug. Mehr als das, denn mit dieser schlechten Performance verlor er auch jegliches Recht auf den Leichtgewichtsgürtel. In der Niederlage zeigte sich McGregor demütig. Auf Instagram hat er erstmals erklärt, wie es zu der Schlappe beim Main-Event der UFC 229 kam. 

Überlegungen zu meinem letzten Kampf. Runde 1. Aus sportlicher Sicht ging die erste Runde an ihn. Bis zum Schluss war er dominant. Ich bin nicht vorwärts gekommen oder habe ihm Schaden zufügen können. Doch aus Sicht der Moral geht die erste Runde an mich. Seine Schläge kamen nicht wirklich an. Eigentlich passiert wenig. Der Gegner hält sich nur bis zum Ende der Runde auf den Beinen." 

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In der zweiten Runde streift er durch den Ring, bevor er mir mit der rechten Hand einen Schlag verpasst. Dieser Schlag hat die Runde und den Kampf verändert. Es war ein schöner Schlag. Danach wollte ich sofort zurückschlagen, doch er hat sich erneut auf mich geworfen. So ist der Sport, das war schlau von ihm und hat ihn diese Runde dominieren lassen. Damit habe ich kein Problem. Hut ab. Hätte ich ihm mehr Respekt gegeben, hätte seine rechte Hand mich nie berührt und der Kampf wäre anders verlaufen. Ich habe seiner Entourage in der Vorbereitung nicht genug Respekt entgegengebracht. Keine spezifischen Sparringmatches. Das wird nicht noch einmal passieren. Das war eine Lektion. Hört auf niemanden außer euch selbst, wenn es um eure Fähigkeiten geht. Ihr seid der Herr über euer eigenes Universum. So ist es auch bei mir. Ich muss meinen eigenen Ratschlägen folgen. 

Runde 3. Nach der schlimmsten Runde meiner Karriere komme ich zurück und gewinne die Runde. Ich gebe alles, bringe ihn nach unten und bin bereit zu allem.

Runde 4. Mein Comeback lief nicht so, wie ich es mir gedacht hätte. Das war mein Fehler. Obwohl ich die ersten Schlagabtäusche in Runde 4 gewienert, taucht er erneut ab und ich befinde mich in einer schlechten Position mit noch über 3 Minuten auf der Uhr. Ich versuche, mir eine bessere Position zu erarbeiten und nach oben zu kommen. Eine stabile Position. Doch ich begehe einen entscheidenden Fehler, gebe meine Position auf, mein Rücken ist offen und dann besiegt er mich. Was kann ich sagen? Es war ein großer Kampf und ein großer Spaß"

So sieht es Notorious.

• Maximilian Kunze
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