Heißzeit: Die Erderwärmung gefährdet sogar das Internet

Heißzeit: Die Erderwärmung gefährdet sogar das Internet

Eine neue US-amerikanische Studie warnt vor den Folgen des Klimawandels. Mit einem höheren Meeresspiegel könnte sogar das Internet in seiner Existenz bedroht sein.

Noch eine Folge des Klimawandels! Die Erderwärmung hat einen enormen Einfluss auf unser tägliches Leben - schon heute. Einer der größten Effekte des Klimawandels ist das Schmelzen der Gletscher. Verschwinden sie, erhöht sich der Wasserpegel der Ozeane. Das Meereswasser breitet sich also auf die Kontinente aus.

Kein Internet mehr! 

Eine Studie der Universität von Oregon in den USA zeigt, dass die Überschwemmungen die Kabelverbindungen in den Küstenstädten zerstören wird. Dies würde sie vom Internet abschneiden. Nach den Berechnungen der Wissenschaftler sind 6.545 Kilometer Kabel betroffen, sollte der Meeresspiegel um 30 Zentimeter steigen.  

Auch wenn die unterirdischen Kabel viel aushalten: Gegen Wasser in solchen Mengen sind sie nicht gewappnet. Sie sind nicht so widerstandsfähig wie Unterwasserkabel, die speziell für einen solchen Fall entwickelt werden: Sollte die Erde weiter wärmer werden, müssen wir uns wohl vom Internet verabschieden! Und das wäre wohl nicht einmal die schlimmste Folge der neuen Heißzeit: Ganze Erdteile drohen schon bis 2070 aufgrund des Klimawandels für Menschen unbewohnbar zu werden. 

• Carina Levent
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