„Hartz und herzlich“: Claudia will Geld für Playstation und rastet beim Jobcenter aus

„Hartz und herzlich“: Claudia will Geld für Playstation und rastet beim Jobcenter aus

Die RTL-II-Sozialdoku „Hartz und herzlich“ zeigt das Leben von Menschen, die am Existenzminimum leben. Unter anderem auch Claudia: Die 18-Jährige schlägt sich mit Hartz IV und Kindergeld durch, träumt aber von einer Playstation. Doch dann rastet sie aus!

Teenagerin Claudia lebt von Hartz IV und bezieht zusätzlich Kindergeld. Während der Dreharbeiten zu „Hartz und herzlich“ wurde ihr dieses jedoch plötzlich gestrichen. Der Grund: Claudia soll eine vom Amt vorgesehene Berufsberatung verpasst haben. Anlass genug für Claudia, vor dem Jobcenter richtig auszurasten und vorbeifahrende Autofahrer anzupöbeln.

Claudia rastet völlig aus 

Auch interessant
Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze sorgt für Empörung

Weil das Jobcenter das Kindergeld bereits seit zwei Monaten einbehält, lässt sich die stinksaure 18-Jährige einen Termin bei ihrer Sachbearbeiterin geben. „Fi**t euch Autofahrer, fi**t euch!“, tönt sie bereits aufgebracht und den Mittelfinger schwenkend, während sie aufgebracht auf das Jobcenter zustürmt. Dort angekommen, muss die Teenagerin jedoch feststellen, dass ihre zugeteilte Sachbearbeiterin gar nicht da ist. Claudia rastet völlig aus: „Verfi***e Scheiße, ich lasse mich nicht verarschen. Ich habe einen Termin. Meine Sachbearbeiterin ist nicht da. Ich haue denen da drinnen einen auf die Fr****!“

Rückzahlung vom Amt für eine Playstation 

Weil es der 18-Jährigen aktuell an allen Ecken und Enden fehlt, legt sie sich richtig ins Zeug. Mit viel Überzeugungsarbeit und Geduld kann sie die Jobcentermitarbeiter schließlich dazu überreden, ihr das fehlende Kindergeld rückwirkend für zwei Monate auszuzahlen. 328 Euro - für die Teeangerin der absolute Jackpot! Was Claudia mit dem vielen Geld nun vorhat? Erstmal will sie sich eine Playstation gönnen. „Ich kann mir eine PS3 holen mit einem Controller, Kabel und sieben Spielen“, so die 18-Jährige happy. Allerdings kommt es am Ende dann doch etwas anders und das Geld wird in Eis, neue Fingernägel und eine Second-Hand-Couch investiert. Schließlich handelt es sich auch hierbei um überlebenswichtige Dinge.

Fred Eilig
Weiterlesen
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen