Hartz-IV-Familie steckt in Paraguay fest und greift zu drastischen Mitteln, weil Kinder krank sind

Hartz-IV-Familie steckt in Paraguay fest und greift zu drastischen Mitteln, weil Kinder krank sind

Die Hartz-IV-Familie Wegener wandert vor drei Jahren nach Paraguay aus. Heute bereut sie diese Entscheidung zutiefst, denn ihre Kinder sind krank und müssen dringend ärztlich versorgt werden. Jetzt brauchen sie Deutschland...

Sie leben von Hartz IV und kommen nur schlecht über die Runden. Die Familie Wegener denkt, im Ausland wäre alles besser als in Deutschland, und beschließt vor drei Jahren, sich in Paraguay niederzulassen, weil die Eltern von Hartz-IV-Empfängerin Rosa Wegener dort ein Haus hat.

Doch diese Entscheidung entpuppt sich für die Familie als Albtraum. Dort zerstreiten sie sich mit den Eltern von Rosa und müssen in einen schmutzigen Holzverschlag ziehen, da sie nicht genügend Geld haben.

Ohne Hartz IV ist das Leben noch härter

"Hier ist es hart. Es bringt nichts. Wenn du morgens nicht aufstehst, dann hast du auch kein Geld. In Deutschland brauchst du nicht arbeiten gehen. Da sitzt du nur. Bekommst 'Hartz IV'. Fertig. Aber hier. Wenn du nichts verdient hast, hast du nichts zu fressen", berichtet Eugen Wegener gegenüber den RTL II-Kameras. Denn RTL II begleitet nun neuerdings deutsche Auswanderer in finanzieller Not in der Sendung "Pleite unter Palmen". 

Sie brauchen Deutschland

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Das Erwachen in Paraguay ist hart: Die ehemaligen Hartz-IV-Empfänger müssten arbeiten, um sich über Wasser zu halten, aber das wollen sie nicht. Mit Hartz IV hatten sie regelmäßiges Einkommen, hier können sie sich nicht einmal medizinische Verpflegung leisten. 

Und es trifft das schreckliche Szenario ein: Die Kinder werden krank, bekommen Würmer, doch die Eltern können sich keinen Arztbesuch leisten. Sie wollen um jeden Preis zurück nach Deutschland, in ihr altes Hartz-IV-Leben, das ihnen jetzt rosig erscheint, wie Der Westen berichtet.

Das Problem dabei ist jedoch, dass sie nicht das Geld für die Tickets nach Hause haben. Also gehen sie auf die deutsche Botschaft. Und siehe da, die Ticketpreise werden ihnen vorgestreckt. Doch anstelle dankbar zu sein, grinst Eugen nur und meint: "Wieder neue Schulden gebaut." Denn die 5.500 Euro für die Tickets müssen sie dann in Deutschland zurückbezahlen... 

Maximilian Vogel
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