Armes Deutschland: Hartzer mit Luxus-Leben zeigt, was er mit Steuergeldern anstellt

Armes Deutschland: Hartzer mit Luxus-Leben zeigt, was er mit Steuergeldern anstellt

Armes Deutschland! Wie dieser Hartz IV-Empfänger in der aktuellen Ausgabe der RTLII-Show mit seinem Luxus-Leben prahlt, ist an Dreistigkeit kaum mehr zu überbieten und lässt Zuschauer fassungslos und wütend zurück.

In der RTLII-Sendung Armes Deutschland - ähnlich wie bei Armes Deutschland - Deine Kinder - werden vorwiegend Menschen gezeigt, die von Hartz IV leben - doch nicht immer ist auch verständlich, warum. Wie in dem Fall von Markus Sagorsky. Wie der 24-Jährige sein Hartzer-Dasein begründet, macht die Zuschauer einfach nur wütend. 

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„Keinen Bock auf Arbeit“

In der Sozial-Doku-Reihe „Armes Deutschland – Stempeln oder Abrackern“ erklärt der 24-jährige Markus Sagorsky, wie er mit seinem Leben als Hartz IV-ler klar kommt. Der Vater von zwei kleinen Kindern lebt in Köln und erklärt ganz offen, dass er derzeit einfach keine Lust auf Arbeit habe: „Ich habe kein Bock auf Arbeit momentan, weil meine Kinder mir wichtiger sind. Und auch, weil ich einen Schuldenberg habe. Viele Sachen halt. Deswegen möchte ich erst mal nichts machen.“ Allerdings ist das Argument mit den Kindern nicht ganz verständlich, wenn man bedenkt, dass diese zusammen mit seiner Ex-Freundin Jessica aufgrund von Gewalttätigkeiten in einer Mutter-Kind-Einrichtung leben. Besonders schockierend ist die Anfangssequenz der Folge: Markus steht an einem Spielautomaten, verzockt das Geld der deutschen Steuerzahler.

Zufrieden mit Hartz IV wegen Betrügereien und Schwarzarbeit 

Dass Markus von Hartz IV gut leben kann, erklärt er folgendermaßen: „Ich sag mal, ich als Hartz IV-Empfänger habe schon ein Luxusleben. Du kriegst die Miete bezahlt, du kriegst den Strom bezahlt, du kriegst Lebensunterhalt. Also für Nichtstun halt.“ Da seine Ex-Freundin Jennifer noch immer in der gemeinsamen Wohnung gemeldet ist, kann er anteilsmäßig noch Zuschüsse abzwacken. Auch einen Freund lässt er als illegalen Untermieter bei sich wohnen, wofür er Miete einstreicht. Zudem macht sich Markus mit kleinen Betrügereien das Leben leichter: „Irgendwo angemeldet, nicht bezahlt. Irgendwo bestellt, nicht bezahlt!“ Mittlerweile ist der Schuldenberg des 24-Jährigen irgendwo zwischen 20.000 und 25.000 Euro angelangt. Immerhin: Am Ende der Sendung sieht man ihn einen Lebenslauf schreiben. Ob er wohl doch einsichtig geworden ist? Wenigstens seinen Kindern zuliebe bleibt das nur zu hoffen...

Wie viel wirklich an den Geschichten der RTLII-Sendung dran ist, offenbart ein Macher von Armes Deutschland in diesem Artikel. Immer wieder werden in den Folgen unschöne Dinge aufgedeckt, wie in der Küche dieser Hartz IV-Familie.

• Simon Nowak
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