Kahl oder nicht: Glatze hat nachweislich einen Einfluss auf den Erfolg im Leben

Kahl oder nicht: Glatze hat nachweislich einen Einfluss auf den Erfolg im Leben

Ob Bruce Willis, Vin Diesel oder Ex-Knast-Model Jeremy Meeks: Viele kahlköpfige Stars gelten in Hollywood als absolute Sexsymbole. Ob das etwas mit ihrer Glatze zu tun hat? Eine Studie hat genau diese Frage untersucht.

Die Glatze von Dwayne Johnson gilt als legendär. Und es ist sicher kein Zufall, dass sich The Rock, der früher eine lange Mähne hatte, zum Rasierer gegriffen hat, wie er selbst verrät. Ob The Rock auch wegen seiner Glatze als Ikone der Männlichkeit gilt? Eine Studie klärt auf.

Glatze beeinflusst Eindruck 

Eine Studie der University of Pennsylvania kommt zu dem Ergebnis, dass Männer mit kahlem Kopf von ihrem Umfeld als erfolgreicher, intelligenter und attraktiver wahrgenommen werden als solche, deren Kopf von vollem Haupthaar geschmückt wird. 

Im Rahmen der Studie sollten 59 Probanden Fotos bewerten, die verschiedene Männer jeweils mit und ohne Haare zeigten. Im Ergebnis wurden die abgebildeten Herren mit kahlem Kopf als dominanter und selbstbewusster wahrgenommen. Außerdem schätzten die Studienteilnehmer diese als größer und stärker ein, als sie eigentlich sind.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Männer, bei denen sich Haarausfall andeutet, greifen lieber zum Rasierer und machen kurzen Prozess, statt sich verzweifelt an jedem einzelnen Haar festzuklammern. Der Grund: Männer mit schütterem Haar werden mehrheitlich für schwächer und weniger männlich gehalten als ihre Kollegen mit Vollglatze.

"Das erfordert einen gewissen Mut" 

Studienleiter Albert E. Mannes erklärt: "Niemand möchte seine Haare verlieren, mit Methoden gegen den Haarausfall werden Milliarden verdient. Wenn jemand freiwillig seinen Kopf rasiert, erfordert das einen gewissen Mut." Und genau dieser Mut trage dazu bei, Männer mit Glatze als selbstbewusster einzuschätzen. 

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Das Gerücht, dass Glatzenträger potenter sein sollen, wird von der Studie hingegen eindeutig widerlegt. Denn Haarausfall hängt nicht, wie so oft vermutet, mit der Ausschüttung von Testosteron zusammen, sondern hauptsächlich mit dem Hormon DHT. Dieses ist wiederum zwar ein Folgeprodukt von Testosteron, wirkt jedoch vor allem an der Haarwurzel und hat demnach nichts mit der Sexualität des Mannes zu tun.

Wenn ihr also noch zögern solltet: Glatze steht Mann gut! 

Maximilian Vogel
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