Zu niedriger Testosteronspiegel: Mit diesen Anzeichen könnt ihr ihn erkennen

Das Geschlechtshormon Testosteron ist ausschlaggebend für die männliche Reproduktionsgesundheit, doch woher weiß man, ob der Testosteronspiegel unterhalb des Normalwerts liegt?

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Ein niedriger Testosteronspiegel kann dann auftreten, wenn die männlichen Keimdrüsen nicht genug von diesem Geschlechtshormon produzieren. Das bezeichnet man in der Medizin als Hypogonadismus. Wie ihr herausfinden könnt, ob auch ihr darunter leidet, erfahrt ihr von uns.

Cleveland Clinic zufolge sind 40 Prozent der Männer ab einem Alter von 45 Jahren von einem niedrigen Testosteronspiegel betroffen, dies ist also geläufiger, als man denken könnte. Man geht davon aus, dass das männliche Geschlechtshormon ab einem Alter von 30 Jahren abnimmt.

Anzeichen von Hypogonadismus

Eines der Hauptanzeichen eines niedrigen Testosteronspiegels ist eine Zunahme des Körperfetts sowie eine Vergrößerung der Brustdrüsen, auch als Gynäkomastie bekannt.

Ein Rückgang des Testosteronspiegels kann auch zu Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit führen sowie einem geminderten Wohlbefinden und Erschöpfungserscheinungen.

Ein niedriger Testosteronspiegel kann auch zu einem Rückgang des Sexualtriebs und Erektionsstörungen (Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu halten) führen. Auch Haarausfall gehört zu verbreiteten Symptomen.

Mithilfe von bestimmten körperlichen Übungen kann man auch auf natürliche Weise seinen Testosteronspiegel boosten. Welche das sind, erfahrt ihr in diesem weiterführenden Artikel.

Die Symptome:

  • Vergrößerung des Brustgewebes
  • Stimmungsschwankungen, Launenhaftigkeit, Reizbarkeit und Niedergeschlagenheit
  • Erschöpfungserscheinungen aufgrund von Blutmangel
  • Geringer Sexualtrieb und Erektionsstörungen
  • Rückgang der Körperbehaarung

Weitere Zeichen eines niedrigen Testosteronspiegels sind Unfruchtbarkeit, Ausdünnung der Knochen, Verlust von Muskelkraft sowie Konzentrations- und Erinnerungsschwierigkeiten. Mithilfe eines Bluttests am Morgen, wo der Testosteronspiegel am höchsten sein sollte, kann dieser bestimmt werden.

Testosteron-Ersatz-Therapie

Zur Behandlung eines niedrigen Testosteronspiegels kommt unter anderem eine Testosteron-Ersatz-Therapie in Frage. Durch zweiwöchentliche Injektionen oder tägliche Pflaster wird dabei der Testosteronspiegel erhöht.

Auch topisch kann Testosteron in Form von Gels auf den Arm oder den oberen Rücken aufgetragen werden. Zu den Vorteilen einer solchen Therapie zählen:

  • Gewichtsabnahme
  • Erhöhte Knochendichte
  • Schutz vor Osteoporose
  • Besserung der Stimmung und des Wohlbefindens
  • Verbesserte sexual Leistung
  • Verbesserte mentale Schärfe
  • Größere Muskelkraft
  • Bessere körperliche Leistung