Schock-Studie: Corona greift auch das Gehirn an!
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Schock-Studie: Corona greift auch das Gehirn an!

Viele Coronavirus-Patienten berichteten von starken Kopfschmerzen und Orientierungsverlust. Laut einer neuen amerikanischen Studie ist dies kein Zufall.

Eine neue Studie der Immunologin Akiko Iwasaki von der Yale University (USA), die am 9. September veröffentlicht wurde, bestätigt eine Theorie vieler Mediziner: Das Coronavirus greift auch das Gehirn an.

Kopfschmerzen sind bei Corona-Patienten ein häufiges Phänomen: Das ist kein Zufall! Getty Images

Coronavirus vermehrt sich im Gehirn

Akiko Iwasaki bestätigt die Theorie einer Ausbreitung des Virus' im Gehirn. Ihre Studie konzentriert sich auf drei Untersuchungsgegenstände: Das menschliche Gehirn, im Labor erzeugte Mini-Gehirne bzw. Gehirnzellen und Mäusegehirne.

In den Mini-Gehirnen wurde festgestellt, dass das Virus Neuronen infizieren und sich dann selbst replizieren kann, indem es anderen Gehirnzellen den Sauerstoff entzieht.

Die Mäuse wurden in zwei genetisch veränderte Gruppen aufgeteilt, die über ACE2‑Rezeptoren verfügen, die eine Bindung des Virus' ermöglichen. Bei der ersten Gruppe befanden sich diese Rezeptoren in der Lunge, bei der zweiten im Gehirn. Infolgedessen wiesen die über die Lunge infizierten Mäuse tatsächlich Läsionen auf, und die über das Gehirn infizierten Mäuse starben innerhalb weniger Tage nach einem signifikanten Gewichtsverlust: Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass eine erhöhte Sterblichkeit vorliegt, wenn das Virus in das Gehirn eindringt.

Außerdem wurden bei drei Todesfällen bei Menschen aufgrund von schweren Folgen des Coronavirus signifikante Läsionen im Gehirn nachgewiesen.

Verwirrung und Orientierungsverlust

Dies bestätigt die Beobachtungen amerikanischer Neurologen vom vergangenen April, die schätzten, dass 40% der amerikanischen Patienten Symptome wie Verwirrung und Orientierungsverlust aufweisen. Würde dies auch den Verlust des Geruchssinns erklären?

Der Neurologe Andrew Josephson, Leiter der Abteilung für Neurologie an der Universität von San Francisco, sagte damals:

Wenn Sie sich verwirrt fühlen, wenn Sie Probleme haben, klar zu denken, sind dies gute Gründe, einen Arzt aufzusuchen. Die alte Idee, dass man nur kommen sollte, wenn man schwer atmet, ist wahrscheinlich nicht mehr gültig.
Von Fred Eilig

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