Forscher entdecken: Coronavirus kann durch die Augen in den Körper eindringen
Forscher entdecken: Coronavirus kann durch die Augen in den Körper eindringen
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Forscher entdecken: Coronavirus kann durch die Augen in den Körper eindringen

Schon seit Längerem standen Forscher vor einem Rätsel: Einige der Corona-Patienten weisen ungewöhnlich entzündete Augen auf. Woran kann das liegen? Nun findet die Wissenschaft eine Antwort auf die Frage. Doch sie ist alles andere als beruhigend.

Die Pandemie hält uns noch immer in Atem. Weiterhin arbeiten Wissenschaftler Tag und Nacht daran, das Virus besser zu verstehen. Dabei fördern sie Stunde um Stunde neue Erkenntnisse zutage. Zuletzt standen sie jedoch vor einem scheinbar unlösbaren Rätsel. Einige der Covid-19-Patienten weisen entzündete Augen auf. Woran liegt das? Für das ungewöhnliche Phänomen gab es bis jetzt keine Antwort.

Corona dringt durch Augen in den Körper

Bislang stand lediglich fest, dass sich Sars-CoV-2 durch Tröpfchen- und Schmierinfektion von einem Menschen auf den nächsten übertragt. Sobald das Virus in Kontakt mit unserer Schleimhaut, wie sie beispielsweise in Nase oder Mund vorzufinden ist, sind wir infiziert. Aber jetzt offenbaren Forscher: Corona kann durch die Augen in den menschlichen Körper eindringen.

Dort befindet sich nämlich ein bestimmtes Protein, an welches das Virus andocken kann. Über ähnliche Rezeptoren kann es daraufhin den Weg bis in unsere Atemwege finden, und auf diese Wiese, im Endeffekt, die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen.

Simple Corona-Regel rettet Leben

Das Rätsel um die geschwollenen und entzündeten Augen einiger Corona-Patienten ist also gelöst! Für den Alltag bedeutet das allerdings: Noch mehr aufpassen als zuvor und alle Verhaltensregeln beachten.

Aufgrund der neuesten Entdeckung warnen die Forscher ein weiteres Mal eindringlich, sich nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen, erst recht nicht in die Augen. Diese simple Pandemie-Regel ist nach den neuesten Erkenntnissen wichtiger denn je. Außerdem wird Kontaktlinsenträgern erneut geraten, die kleinen Sehlinsen in Zeiten der Corona-Krise gegen eine richtige Brille zu tauschen.

Von Thomas Schmitt

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