Dieses Gadget erlaubt Arbeitgebern Einblicke ins Gefühlsleben ihrer Mitarbeiter
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Dieses Gadget erlaubt Arbeitgebern Einblicke ins Gefühlsleben ihrer Mitarbeiter

Von Lisa Fehrs

Arbeitgeber verteilen gerade in ganz Großbritannien eine ganz besondere Art von Armband. Ziel ist es, hiermit die psychische Gesundheit von Mitarbeitern während ihrer Homeoffice-Zeit zu verbessern.

Die Firma mit dem Namen Moodbeam hat ein neues tragbares Tech-Gadget entwickelt. Es erlaubt, den Gemütszustand eines Mitarbeiters an dessen Arbeitgeber zu übermitteln. Das Ganze gilt als Versuch, um die psychische Gesundheit für Arbeitnehmer im Homeoffice zu verbessern.

Ein Armband zur Aufzeichnung deiner Gemütsverfassung

Es ähnelt einem Silikonarmband, das deine Herzfrequenz überwacht und deine Fitnesspläne optimiert. Doch die Aufgabe dieses neuen Gadgets ist es, Arbeitgebern zu helfen, die psychische Verfassung ihrer Angestellten nachzuvollziehen. Denn es ist erwiesen, dass Arbeiten im Homeoffice negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit vieler Menschen hat.

Die Träger des revolutionären Armbands drücken einfach den gelben Knopf, wenn sie zufrieden sind. Oder aber den blauen Knopf, wenn das nicht der Fall ist. Das Gadget ist mit einer mobilen App und einer Webschnittstelle verbunden, die die Gemütslage des Benutzers die gesamte Woche über verfolgt, um diese Informationen dann an den jeweiligen Arbeitgeber zu übermitteln.

Die Nutzung der Armbänder beruht auf freiwilliger Basis

Es handelt sich hierbei also um ein interessantes Gadget für diejenigen Arbeitgeber, die sich für das Wohlergehen ihrer Angestellten interessieren. Dies ist besonders in einer Zeit der umfassenden Kontaktbeschränkungen von großer Bedeutung. Denn wie es scheint, können wir nicht sehr bald wieder in unsere Büros zurückkehren.

Die von Moodbeam entwickelte Technologie ermöglicht es so, die zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer klaffende Lücke etwas zu überbrücken. Christina Colmer McHugh, Mitbegründerin von Moodbeam, äußert sich hierzu gegenüber BBC News wie folgt:

Die Unternehmen versuchen es hinzukriegen, mit ihrer im Homeoffice arbeitenden Belegschaft in Kontakt zu bleiben. Hier können sie jetzt 500 Kollegen fragen, wie es ihnen geht, ohne dass hierzu zum Telefon gegriffen werden muss.

Von doppeltem Nutzen

Dies wird nicht nur gewährleisten, dass man sich um die Mitarbeiter eines bestimmten Unternehmens kümmert, sondern auch, dass die Gesamtproduktivität eines jeden Angestellten auch allgemein verbessert wird. Die dahinter steckende Logik besteht nach vielen Fachleuten darin, dass ein Angestellter, je zufriedener er ist, sich um so mehr anstrengen wird, sein Bestes zu geben.

Die in Großbritannien ansässige karitative Einrichtung "Brave Mind" hat diese neue Technologie zur Erfassung von Gemütslagen übernommen. Nach deren Trustee Paddy Burtt ist es dadurch schon möglich gewesen, Angestellten zu helfen, die zu Hause in Schwierigkeiten geraten sind.

Paddy Burtt sagt hierzu gegenüber BBC News:

Ein Mitglied der Arbeitsgruppe war, mit einer hohen Arbeitsbelastung kämpfend, an einem ungemütlichen Arbeitsplatz und völlig enttäuscht über die Entwicklung der Dinge. Niemals hätte er hierauf aufmerksam gemacht. Ohne die erfassten Daten wäre uns sein Zustand somit völlig entgangen.

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