Ärzte sind sprachlos: Der Tumor dieses Mädchens verschwindet auf mysteriöse Weise
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Ärzte sind sprachlos: Der Tumor dieses Mädchens verschwindet auf mysteriöse Weise

Sechs Monate lebt Roxli Doss in Angst, weil bei ihr ein Hirntumor diagnostiziert wurde. Dann die überraschende Nachricht für die 11-Jährige: Der Tumor ist von selbst verschwunden!

"Ein medizinisches Wunder?“, "Ein Weihnachtswunder?“ Die Medien und Ärzte auf der ganzen Welt versuchen zu erklären, was gerade mit dem 11-jährigen Mädchen aus Texas passiert. Heute erzählen wir euch die unglaubliche Geschichte der mutigen Roxli Doss.

Diagnose: Hirntumor

Im Juni 2018, nach mehreren Wochen Kopfschmerzen und Sehverlust, bekommt die kleine Roxli eine schreckliche Diagnose. Sie hat ein diffuses intrinsisches Ponsgliom (kurz DIPG). Dabei handelt es sich um einen Hirntumor, der sich in ihrem Hirnstamm angesiedelt hat. Wegen seiner Position ist er inoperabel.

Diese Art von Krebs betrifft in der Regel Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren, kann aber in jedem Alter während der Kindheit auftreten. 10 bis 20 % der bei Kindern nachgewiesenen Hirntumore sind DIPG.

"Unheilbare Krankheit"

Menschen mit der Krankheit haben Schwierigkeiten beim Gehen, Schlucken und Sehen. Sie können auch an Kopfschmerzen und Übelkeit leiden. „Es ist eine sehr seltene Krankheit, aber wenn man sie entdeckt, weiß man, dass man es mit einer verheerenden Krankheit zu tun hat“, sagt Dr. Virginia Harrod vom Dell Children's Medical Center in Austin, Texas, die sich um das 11-jährige Mädchen kümmert.

"Die Prognose ist düster. Es gibt keine Behandlung und es ist die Diagnose einer unheilbaren Krankheit“, sagt sie der Huffington Post. Man kann sich vorstellen, wie bedrückt das Mädchen und seine Familie sind, als sie von der niederschmetternden Diagnose erfahren.

Chemotherapie soll ihr mehr Zeit verschaffen

Nach einem sehr offenen Gespräch mit Roxlis Eltern, in dem ihr Arzt ihnen rät, "die Zeit, die sie noch zusammen verbringen können, voll und ganz zu nutzen“, wird vereinbart, dass das Mädchen aus Texas mit einer Strahlentherapie beginnt.

Auch wenn diese Art von Theraphie den Tumor nicht entfernen kann, so kann sie ihn zumindest etwas verkleinern, die Streuung verhindern und dem Mädchen etwas mehr Zeit verschaffen. "Es hat sich gezeigt, dass Strahlung die Lebenserwartung von Patienten mit DIPG um 3 bis 6 Monate verlängern kann. Aber die Therapie kann sie nicht vollständig heilen“, sagt Dr. Harrod.

Ruhephase nach der Chemo

Nach 6 Wochen Bestrahlung und einer anschließenden vierwöchigen Ruhephase, in der sich Roxli von den Auswirkungen der Behandlung erholen kann, lassen die Ärzte ein MRT von ihrem Kopf machen, um den Zustand des Tumors zu messen.

Plötzlich kehrt die Hoffnung zurück. "Der Tumor war verschwunden und konnte im MRT nicht gemessen werden. Man konnte kaum eine Spur davon sehen, dass ein Tumor da war“, sagt ihr Arzt überrascht.

Grenzenlose Freude

Dr. Harrod sagt, dass sie zwar noch nie ein solches Ergebnis nach Bestrahlungssitzungen an ihren Patienten gesehen hat, aber bereits von einigen sehr seltenen Fällen gehört hat, in denen der Tumor wie von Zauberhand verschwunden ist. Ihr zufolge könnte dieses Verschwinden durch die biologische Beschaffenheit des Tumors erklärt werden, der sich im Hirnstamm des Mädchens entwickelt hat.

Ärztin ist verwundert über das Verschwinden des Tumors Laura Doss@Getty Images

Da dieser Körperbereich jedoch sehr empfindlich auf Biopsien reagiert, wäre es für die Wissenschaftler schwierig, die Genetik und Genomik von Roxli zu analysieren, um besser zu verstehen, warum ihr Tumortyp so gut auf die Strahlentherapie angesprochen hat. Denn andere Patienten springen lange nicht so gut auf die Chemo an wie das kleine Mädchen.

Während die Freude die Sorgen in der texanischen Familie überwiegt, ist bei dieser Form von Krebs, die als sehr aggressiv bekannt ist, trotzdem noch Wachsamkeit geboten. Infolgedessen wird der Teenager weiterhin behandelt und nimmt an einem klinischen Studienprogramm teil.

Von Pia Karim

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