Ekel-Schock: In diesem Eis wurden Insekten gefunden!

Ekel-Schock: In diesem Eis wurden Insekten gefunden!

Ein ekelhafter Fund von Foodwatch lässt den Verbrauchern übel aufstoßen. In einigen Eiscremes wurden Insekten gefunden und sie stehen sogar auf den Etiketten... Die Verbraucher würden mit den Abkürzungen in die Irre geführt werden, so der Verein.

Man kann nicht genug aufpassen bei gekauftem Eis: Die schokoladigen Endstücke von Eishörnchen sollten besser nicht gegessen werden und manchmal sollte man besser überprüfen, ob sich die Schutzfolie noch auf dem Eiskarton befindet...

Die deutsche Nichtregierungsorganisation Foodwatch hat eine große Entdeckung über einige in Frankreich verkaufte Eisprodukte gemacht. Demnach stecken in vielen Produkten, darunter im Pirulo Eis von Nestle, Schildläuse.

Zerkleinerte Insekten

Die Schildläuse wurden erstmals im Eis in Frankreich gefunden. Auf der Verpackung steht, dass ein Teil des Eises aus tierischen Produkten hergestellt wird. Dies liegt an der leuchtend roten Farbe dieser bunten Eiscremes, die nur „mit Hilfe eines Farbstoffs (E120) aus zerkleinerten Insekten, den Schildläusen, gewonnen werden können“, erklärt Camille Dorioz, Kampagnenmanagerin von Foodwatch.

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Die NGO weist darauf hin, dass dies zwar in der Zusammensetzung angegeben ist, dass aber nur sehr wenige Menschen wissen, dass es sich um Kleintiere handelt.

Andere betroffene Produkte

Insekten sind aber noch in anderen Eissorten vorhanden: „Dies ist zum Beispiel der Fall beim mysteriösen 'Schellack' (E904), einem asiatischen Mehlkäfersekret, das in Eiscreme [von] Carte d'Or (Unilever) [...] vorkommt“, wie der Verband bereits im Jahr 2018 ausgeführt hat. Dieser berühmte "Schellack" verleiht den Produkten ein glänzendes Aussehen.

Der Verbraucher wird in die Irre geführt

Mehr noch als die Verwendung von tierischen Produkten prangert Foodwatch die Kommunikation mit dem Verbraucher an. Die NGO erklärt, dass viele Verbraucher die Etiketten nicht genau durchlesen oder nicht wissen, was sich hinter den Abkürzungen verbirgt. Dadurch würden die Kunden in die Irre geführt. Die Organisation rät dazu, sich die Inhaltsstoffe genau durchzulesen und notfalls im Internet danach zu suchen, bevor man ein Produkt kauft.

Von der Redaktion
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