So bekommst du mit Bananen und Co. deine Depressionen in den Griff

So bekommst du mit Bananen und Co. deine Depressionen in den Griff

Depressionen sind mittlerweile zu einer wahren Volkskrankheit geworden. Weltweit leiden über 300 Millionen Menschen unter dieser Art von psychischer Störung. Laut einer Studie sollten zur Vorbeugung und Behandlung von Depressionen bestimmte Lebensmittel auf den Teller kommen. Die heilende Wirkung wurde sogar nachgewiesen. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Video.

Laut Deutscher Depressionshilfe leiden insgesamt 5,3 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 79 in Deutschland an einer Depression. Die Erkrankung sollte sehr ernst genommen werden und ein Therapeut ist natürlich immer eine wichtige Anlaufstelle, aber nicht immer sofort verfügbar. Eine gesunde Ernährungsweise kann dann ein erster Schritt in die richtige Richtung sein.

Zusammenhang von Depressionen und Ernährung

Es ist bekannt, dass sich einzelne Lebensmittel auf unsere Stimmung auswirken können. Die meisten von uns werden z.B. schon gehört haben, dass Schokolade glücklich macht (Naschkatzen müssen übrigens auch kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn sie ihrem Heißhunger auf Schokolade ab und zu nachgeben). Vor kurzem konnte eine australische Studie dann sogar nachweisen, dass eine gesunde Ernährung bei Menschen mit schweren Depressionen eine heilsame Wirkung hat. Der Grund dafür liegt in der Zusammensetzung bestimmter Lebensmittel.

Journalistin Petra Apfel erklärt im Focus, weshalb bestimmte Lebensmittel Abhilfe bei Depressionen schaffen können: “Bestimmte Nährstoffe beeinflussen die Neurotransmitter für positive Gefühle, vor allem das Glückshormon Serotonin im Gehirn. Bei einem Nährstoff-Defizit fehlen die Glückshormone und die Stimmung leidet.”

Neurotransmitter wiederum können nur gebildet werden, wenn wir B-Vitamine, Vitamin D, Aminosäuren, Omega-3-Fettsäuren und Mineralstoffe wie Spurenelemente (z.B. Magnesium oder Kalium) zu uns nehmen.

Die idealen Lebensmittel

Spinat ist eins der Lebensmittel, die viel Magnesium enthalten. Dieses wirkt entspannend und angstlösend. Auch Vollkornprodukte und Nüsse haben hohe Anteile an Magnesium und sollten deshalb öfter auf dem Teller landen.

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Bananen wirken aufgrund des Kaliums und Tryptophans, das diese enthalten, stimmungsaufhellend und v.a. Letzteres hilft bei der Bildung von Serotonin, dem sogenannten Glückshormon. Passt allerdings auf, dass die Bananen auch die richtige Farbe haben, bevor ihr sie esst. Wenn ihr keine Bananen mögt, könnt ihr auch zu Pflaumen oder Ananas greifen. Weitere Lebensmittel, die die Stimmung ein wenig heben können, findet ihr in unserem Video.

Es bleibt zu sagen, dass Nahrungsmittel natürlich kein Allheilmittel sind. Wenn ihr euch immer noch ausgebrannt oder leer fühlt, euch zu nichts aufraffen könnt und von dunklen Gedanken umgeben seid, solltet ihr unbedingt einen Therapeuten aufsuchen oder Angebote der Deutschen Depressionshilfe in Anspruch nehmen.

Simone Haug
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