Bei Günther Jauch: Vater beichtet, wie krank Daniel Küblböck wirklich war!

Bei Günther Jauch: Vater beichtet, wie krank Daniel Küblböck wirklich war!

Noch immer gibt der Fall Daniel Küblböck Rätsel auf. Jetzt äußert sich sein Vater in Günther Jauchs RTL-Sendung „2018! Menschen, Bilder und Emotionen“ zu dem Drama um seinen Sohn. Und erhebt schwere Vorwürfe!

Nachdem Daniel Küblböcks Vater schon einmal angedeutet hatte, dass der Gesundheitszustand Daniels zum Drama geführt haben soll, wird er jetzt in Günther Jauchs Sendung noch einmal mehr als deutlich. 

„Man fühlt sich da machtlos“ 

Günther Küblböck spricht das erste Mal live im Fernsehen über das tragische Schicksal seines Sohnes Daniel. Der seit dem 9.September verschwundene Sänger beschäftigt die Medien noch heute. Wie es zu dem Drama kommen konnte, ist für den Vater des Verschollenen völlig klar - er vermutet, sein Sohn habe unter einer Psychose gelitten. So habe dieser die ganze Zeit „wirres Zeug" geredet - „da ist einem klar, dass da etwas nicht stimmt.“

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Verzweifelt habe er versucht, seinen Sohn von der schicksalhaften Kreuzfahrt abzuhalten, „aber es ist schwierig, jemand gegen seinen Willen zu einer Untersuchung zu bringen“, so Papa Küblböck. Solange die betroffene Person da nicht kooperativ sei, könne man nichts weiter tun. „Man fühlt sich da machtlos. Unternommen wird erst etwas, wenn er etwas anstellt oder sich selbst etwas antut.“

Alle Mühen vergebens  

Als er Daniel nicht davon abhalten konnte, die Reise anzutreten, habe Günther Küblböck sogar Kontakt zum Kreuzfahrtschiff aufgenommen, mit Besatzung, Ärzten und sogar dem Kapitän gesprochen, um auf den gefährlichen Zustand seines Sohnes aufmerksam zu machen: „Sie waren alle sehr betroffen. Aber sie haben nicht ein Mal nach ihm beim Boarding geschaut. Da bin ich fassungslos.“ Doch alle Bemühungen sind umsonst - am 9.September bekommt Günther Küblböck dann den Anruf, der sein Leben verändern sollte: „Da tritt das ein, wovor man die ganze Zeit Angst hatte.“

„Mir ist es wichtig, dass umgedacht wird“ 

Auch wenn Günther Küblböck noch immer wütend und fassungslos ist und sogar von „staatlicher unterlassener Hilfeleistung“ spricht, glaubt er nicht an einen geplanten Selbstmord seines Sohnes: „Ich bin mir sicher, dass das in der Psychose passiert ist und dass er nicht wusste, was er getan hat.“ Für die Zukunft wünscht er sich bloß eines: „Ich bin der Meinung, man hätte Daniels Schicksal ohne Weiteres verhindern können. Und ich bin sicher, dass es andere, weniger prominente Fälle da draußen gibt. Mir ist es wichtig, dass umgedacht wird.“ 

• Simon Nowak
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