Tödlichste Krankheit in der Geschichte der USA: Coronavirus löst Spanische Grippe ab

Am Montag überholt das Coronavirus die Spanische Grippe im Ranking der tödlichsten Pandemien in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika.

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Die spanische Grippe war eine der schlimmsten Pandemien, die es in der Menschheitsgeschichte je gegeben hat. In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg reduzierte sie die Weltbevölkerung Schätzungen zufolge bis zu um bis zu 10%.

Coronavirus holt Spanische Grippe ein

Wie viele Menschen insgesamt an der Spanischen Grippe gestorben sind, ist genau nicht bestimmbar - Schätzungen reichen von 20 Millionen bis 100 Millionen.

Allerdings weiß man heute, dass die Corona-Pandemie mehr Todesopfer in den Vereinigten Staaten gefordert hat, als die Spanische Grippe, eine der todbringendsten Krankheiten der Geschichte.

Den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zufolge starben an der Spanischen Grippe etwa 675.000 US-Amerikaner:innen. Heute sind bereits mehr US-Bürger:innen am Coronavirus gestorben, wie die Auszählung der Johns-Hopkins-Universität zeigt.

Durch größere Bevölkerung weniger spürbar

Bisher sind 676.268 Bürgerinnen und Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika an Covid-19 gestorben, was das Virus zur tödlichsten Pandemie in der Geschichte des Landes macht.

Weltweit sind bereits über 4,7 Millionen Menschen durch das Coronavirus ums Leben gekommen. Da die Weltbevölkerung - wie auch die der USA - damals deutlich kleiner war als heute, war die Zahl der Todesopfer stärker spürbar.

Heute gibt es nur noch wenige Menschen, die zu der Zeit gelebt haben, in der die Spanische Grippe gewütet hat. Diese über hundert Jahre alte Frau hat nicht nur eine Infektion mit der Spanische Grippe überlebt, sondern auch des Coronavirus.