Uterusmyom: Definition, Symptome, Ursachen, Therapie und Behandlung, Entfernung, was ist ein Gebärmuttermyom?

Das Uterusmyom, auch Gebärmuttermyom oder Gebärmuttergeschwulst genannt, ist ein nicht bösartiger Tumor in der Gebärmutter. Häufig erweist er sich als sehr einschränkend. Welche Symptome treten bei einem Gebärmuttermyom auf und wie werden sie behandelt?

Uterusmyom: Definition, Symptome, Ursachen, Therapie und Behandlung, Entfernung, was ist ein Gebärmuttermyom?
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Uterusmyom: Definition, Symptome, Ursachen, Therapie und Behandlung, Entfernung, was ist ein Gebärmuttermyom?

Definition: Was ist ein Uterusmyom?

Das Uterusmyom ist ein gutartiger Tumor (nicht krebsartig), der sich in der Gebärmutter entwickelt. Dies ist ein häufiges Leiden, welches zwischen 20 und 50% der Frauen betrifft. Die Größe, Anzahl und Lage der Myome variieren von Frau zu Frau. Sie haben eine rundliche Form und können von mikroskopisch klein bis zu groß wie eine Melone sein.

Es werden auf Grund der Lage drei verschiedene Arten von Uterusmyomen unterschieden. Die intramuralen (oder interstitiellen) Myome bilden sich in der Schicht der Muskelwand der Gebärmutter. Dies betrifft die Mehrheit der Fälle (70%). Die subserösen Myome wachsen nach außen aus der Gebärmutter und können über ein Pedikel (längliche Struktur, die ein Organ mit einem Tumor verbindet) an dieser befestig sein. Submuköse Myome formen sich in der Gebärmutterhöhle unterhalb der Gebärmutterschleimhaut.

Im Allgemeinen sind die Myome asymptomatisch, sie können allerdings auch behindernd sein und Komplikationen wie starke Blutungen verursachen.

Symptome bei einem Gebärmuttermyom

Nur etwa ein Drittel der Uterusmyome verursachen Symptome. Die häufigsten sind länger anhaltende und schwerere Menstruationsblutungen (Menorrhagie), Blutungen außerhalb der Regel (Metrorrhagie), Schmerzen und ein Schweregefühl im Unterleib sowie Schmerzen infolge von Geschlechtsverkehr.

Gebärmuttermyome können auch Symptome wie Druck auf die Blase, häufiges Urinieren und Urinverlust auslösen, sowie Druck auf den Darm, einschließlich Blähungen und Verstopfung.

In einigen Fällen führen die Gebärmuttermyome zu Komplikationen, einschließlich Blutungen oder Anämie. Darüber hinaus, auch wenn sie im Allgemeinen keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben, können sie die Eileiter blockieren und den Durchlass der Spermien behindern.

Ursache des Uterusmyoms

Die Ursachen für das Auftreten des Uterusmyoms sind kaum bekannt und werden mit einer Kombination von Faktoren in Verbindung gebracht. Das Myom entsteht offenbar aus einer Zelle, die mutiert und sich unkontrolliert vermehrt. Die Forschung hat eine direkte oder indirekte Verbindung zwischen einigen weiblichen Hormonen (Östrogene) und dem Zellwachstum nachgewiesen. Ebenso scheinen familiäre Veranlagung und Kinderlosigkeit eine Rolle zu spielen.

Behandlung und Entfernung von einem Gebärmuttermyom: Medikamente, Homöopathie oder Operation

Das Uterusmyom ist gutartig, daher ist, wenn es asymptomatisch ist, keine Behandlung erforderlich. Ansonsten richtet sich die durchzuführende Behandlung nach dem Alter der betroffenen Person, ihrem Kinderwunsch, dem Umfang der Symptome und der Größe und Lage des Uterusmyoms.

Um die Symptome zu bekämpfen, können Medikamente verschrieben werden. Diese reduzieren Blutungen und stellen den normalen Menstruationszyklus wieder her, haben aber keinen Einfluss auf das Volumen von Myomen.

Auch Methoden der Homöopathie wie beispielsweise eine pflanzliche Behandlung oder eine Ernährungsumstellung können die Beschwerden bei einem Uterusmyom lindern.

Zu einer endgültigen Lösung kann nur eine Entfernung des Gebärmuttermyoms durch eine Operation führen. Dabei gibt es mehrere mögliche Operationen. Bei der Myomectomy werden die Myome entfert, während die Gebärmutter erhalten bleibt. Somit ist trotz der Therapie des Gebärmuttermyoms eine zukünftige Schwangerschaft jederzeit möglich. Es besteht allerdings die Gefahr von Wiederholungsfällen (in 15 bis 20%). Bei der Hysterektomie wird die Gebärmutter entfernt. Dies wird nur bei den schweren Fällen und bei Frauen, die keine eigenen Kinder mehr haben wollen, durchgeführt.

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