Raynaud-Syndrom

Das Raynaud-Syndrom ist eine Störung des Blutkreislaufs, die in der Regel an den Fingern oder Zehen auftritt.

Definition: Was ist das Raynaud-Syndrom?

Das Raynaud-Syndrom ist eine Durchblutungsstörung. Es führt zu einem Ausfall der Durchblutung, insbesondere im Bereich der Finger und Zehen (manchmal auch der Nase und der Ohren), welche sich weiß färben.

Im Unterschied zur Raynaud-Krankheit, welche häufig harmlos verläuft, kann das Raynaud-Syndrom schwerwiegende Auswirkungen haben. So kann es zu einer langfristigen Deformierung der Finger und Zehen führen oder, in den schwerwiegendsten Fällen, Geschwüre auslösen.

Symptome des Raynaud-Syndroms

Das Raynaud-Syndrom wird durch Krisen charakterisiert, welche anhand der folgenden charakteristischen Zeichen leicht zu erkennen sind:

- Veränderung der Farbe der betroffenen Stelle in drei Phasen: weiß, dann blau, dann rot

- Abkühlung

- Taubheitsgefühl

- Verlust an taktiler Sensibilität

- Schmerzen

Es ist wichtig, einen Arzt aufzusuchen, sobald diese Symptome aufgetreten sind, damit er das Raynaud-Syndrom diagnostizieren kann.

Ursachen des Raynaud-Syndroms

Das Raynaud-Syndrom ist die sekundäre Form des Raynaud-Phänomens. Sein Auftreten steht in direkter Verbindung mit einer anderen Krankheit wie Sklerodermie, Lupusrheumatoider Arthritis oder Atherosklerose.

Eine Krise des Raynaud-Syndroms wird durch den Kontakt mit Kälte ausgelöst. Etwa dann, wenn der Patient etwas aus dem Kühlschrank holt.

Raynaud-Syndrom: Krisen vorbeugen

Um das Auftreten einer Krise des Raynaud-Syndroms zu vermeiden, wird empfohlen, mehrere Regeln zu befolgen. So ist es wichtig, sich vor Kälte zu schützen (mehrere Schichten Kleidung und eine Mütze sowie Handschuhe tragen) und plötzliche Temperaturveränderungen zu vermeiden. Es ist auch wichtig, gut mit Stress umzugehen, da dieser die Krankheit auslösen kann. Kaffee und Tabak sind unbedingt zu vermeiden. Der Tabakrauch kann zu einer Verengung der Blutgefäße führen.

Behandlung und Therapie: Was kann man bei einer Krise tun?

Wenn eine Krise des Raynaud-Syndroms auftritt, ist es wichtig, ins Warme zu gehen, um die Spasmen zu verringern. Um die betroffenen Körperteile zu wärmen, kann man sie in lauwarmes Wasser legen. Achtung, heißes Wasser wäre zu viel des Guten.

Zusätzlich dazu wird empfohlen, die Finger oder Zehen so viel wie möglich zu bewegen, um den Blutfluss zu stimulieren.

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